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Schrumpffolie

Liebling, ich habe mir Schmuck geschrumpft?!

Vielleicht hast du schon einmal etwas von Schrumpffolie gehört, konntest aber nichts damit anfangen? Vielleicht hörst du es jetzt zum ersten Mal?

Für mich ist dieses Material völliges Neuland und ich möchte es heute – zusammen mit dir – erkunden. ALSO … habe ich mich entsprechend belesen, informiert, ausprobiert und … bin begeistert! Schon meine ersten Versuche waren tolle Ergebnisse, die ich in diesem Post nun gern mit dir teilen möchte.

Was du benötigst:

–        Schrumpffolie (logisch!) – ich habe meine im Bastelbedarf besorgt. Es gibt sie ins transparent, matt, weiß und glänzend. Je nach Hersteller eigenen sich einige auch für den Drucker. Es gibt wohl auch Plastikverpackungen, die mit bestimmten Zahlen gekennzeichnet sind und ebenfalls schrumpfen, aber hier gehen die Expertenmeinungen auseinander. Versuch macht klug, aber ich gehe hier erstmals auf Nummer sicher mit der Folie aus dem Fachhandel. 😉

–        Stifte, die auf Folie nicht verschmieren (z. B. Lackstifte)

–        Schere, um die das Motiv auszuschneiden

–        Vorlagen zum Abmalen

–        Transparenter Lack zum Versiegeln und feines Schleifpapier (oder Nagelfeile) zum Ausbessern deines Ergebnisses

–        Ahle oder Lochzange zum Löchern

–        Backpapier (als Unterlage) und einen Ofen zum Backen

Und dann kannst du eigentlich auch schon loslegen:

Such dir ein schönes Motiv, lege die Folie auf und übertrage es. Ganz wichtig: die Schrumpffolie heißt so, weil sie (also auch das Motiv) während des Backvorgangs schrumpft. Wie sehr, ist je nach Hersteller verschieden. Ich werde meine Vorlage ca.  50% größer einplanen als mein geplante Endergebnis. Möchtest du aus Schrumpffolie (so wie ich) Schmuck basteln wollen, musst du im Vorfeld auch an Löcher für eine Aufhängung denken. Auch diese werden schrumpfen, also nicht zu eng lochen und eine Ahle, besser eine Lochzange benutzen.

Schrumpffolie

Koloriere dein Motiv mit den Filzstiften und lege es in den vorgeheizten Backofen.

Backe es dort bei 175 Grad für 2-3 Min. (auch hier wieder die Empfehlung des Herstellers beachten!). Während dieses Vorgangs wird es sich zusammenziehen, aber keine Panik – es „beruhigt“ sich wieder und ist fertig, wenn es komplett glatt auf dem Backpapier aufliegt.

Nimm es nun vorsichtig (Nicht anfassen, heiß!) aus dem Ofen und lass es auf einem feuerfesten Untergrund abkühlen. Gegebenenfalls kannst du einen glatten Gegenstand darüber legen und andrücken, um sicherzustellen, dass das Endergebnis richtig eben wird. Das funktioniert aber nur, wenn es noch warm ist.

Schrumpffolie

SchrumpffolieNun kannst du es begutachten und gegebenenfalls grobe Kanten mit etwas Schleifpapier (oder einer Nagelfeile) nachbessern.

Versiegele das Ganze mit Lack. Nagellack hat bei mir nicht funktioniert und hat den schwarzen Umriss meines Motivs leider verschmiert. (Ich denke Sprühlack werde ich als nächstes ausprobieren und gebe euch ein Feedback.)

 

SchrumpffolieFüge Ohrhänger, Ketten oder Schlüsselanhänger hinzu und gestalte dein individuelles Schmuckstück nach Herzenslust.

Was sagt ihr zu meiner “Hand in Hand”-Kette? Ich bin echt begeistert und werde definitiv noch mehr Schrumpf-Stücke basteln. Wie lief es bei euch? Habt ihr Fotos eurer Projekte? Ich bin neugierig! Eure

Unterschrift illy

PS: Die tolle Vorlage habe ich übrigens aus dem Buch “Shrink!Shrank!Shrunk!” von Kathy Sheldon. Und hier gibt noch mehr Post zum Thema Schmuck-Basteln.

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2018 … was geht?!
Frühling im Büro!

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