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Hochbeet Makeover

… bin dann mal im Garten! Teil I

Vielleicht wunderst du dich, dass du seit einiger Zeit nichts mehr von mir gehört hast. Aber wie meine heutige Überschrift schon sagt: ich bin einfach in meinem Garten verloren gegangen. Dort habe ich einige Projekte laufen und eines davon möchte ich dir heute vorstellen: das Makeover meines Gemüsegartens.

Von Anfang an hatte ich auf unserem Grundstück ein kleines Plätzchen für einen Nutzgarten eingeplant. Als wir dann vor zwei Jahren in unser Einfamilienhaus gezogen sind, hat sich dieser kleine Traum erfüllt. Auf einer Fläche von ca. 3,5 x 2,5 m habe ich ein flaches Beet, zwei Hochbeete und ein Frühbeet angelegt. Hier siehst du, wie der ursprüngliche Garten aussah:

Gemüsegarten make-over

Die braunen Quadrate sind Holzfliesen, die nur auf etwas Kies gebettet waren und verhindern sollten, dass der Boden bei Regen zur Schlammschweinerei wird. Ist doch schick, wirst du denken, also …

… warum ein Makeover?

Die Antwort darauf ist einfach: Schnecken 🙁 . Was ich nicht wissen konnte: unser Nachbar baute sich direkt neben unseren Zaun einen Schuppen, der für reichlich Schatten sorgt. Wir bauten uns eine Mauer zum gegenüberliegenden Nachbargrundstück, die so ebenfalls nicht geplant war und … schwupps, hatte ich einen vorwiegend schattiges Gärtchen. Und schwupps … sprach sich das bei den Nacktschnecken in der Umgebung herum und meine Gemüsebeete wurden regelrecht invadiert. Ich habe mit allen Mitteln gekämpft, aber – sehen wir der Sache ins Auge: ich habe diese Schlacht verloren. Und dabei habe ich Ettliches versucht: Bierfallen, kaffeesatz, die Schnecken in der Dämmerung einsammeln, … ja sogar Schneckenkorn (Ja, in meiner Verzweiflung habe ich sogar zu chemischen Waffen gegriffen!). Nun ja, diese Schlacht ist verloren, aber der Krieg noch lange nicht vorbei!

So sieht mein Plan für das Makeover aus:

Gemüsegarten make-over

Das Hochbeet wird gemauert und hat eine Höhe von 90 cm. Meine alten Hochbeete waren nur 30 cm hoch und waren damit nicht wirklich ein Hindernis. Außerdem sorgt die Höhe für ein angenehmeres Arbeiten und für etwas mehr Sonne. Um das Hochbeet kommen Trittsteine (25 x 25 cm), die wiederum auf Kies gebettet werden, den Schnecken überhaupt nicht mögen (Sand ginge auch, sieht aber nicht so schön aus.). Und damit sie meine Konstruktion nicht untergraben können, kommt unter den Kies noch ein Flies, dass primär gegen Unkraut helfen soll, aber natürlich auch diesen netten Nebeneffekt hat. Beim Kompost sind mein Mann und ich uns noch nicht ganz einig: ich hätte ihn gern links in die Ecke neben dem Eingang, er hätte ihn gern “irgendwoanders hin” außerhalb der Sichtweite der Terrasse. Mhmm, auch diese Schlacht ist noch nicht entschieden. 😉 Aber hier erstmal ein paar Bildchen vom aktuellen Stand (inkl. eines meiner schönen Kletterrosen):

Gemüsegarten Make-Over Gemüsegarten Make-Over Gemüsegarten Make-Over  Rose

Die Steine sind aus Beton und 28x21x8,5cm groß. Wer mag, dem schicke ich gern die Details. Auch die Handwerker, die das Beet gemauert haben, kann ich wärmstens empfehlen. Hier zu den Kosten:

294,15 € (Steine) + 8,25 € (Noppenfolie) + 410,00 € (Arbeitsleistung Handwerker) = 712,40 €

Das ist natürlich kein Pappenstiel, aber auf lange Sicht eine Investition, die sich (hoffentlich) gelohnt hat. Die Handwerker haben am ersten Tag Erde ausgehoben und ein Fundament gebaut. Das konnte über Nacht aushärten und am nächsten Tag wurde dann die eigentliche Mauer errichtet.  Die Noppenfolie wird später innen an die Wände angebracht und soll verhindern, dass das Mauerwerk durch die Bewässerung übermässig feucht wird. Betonstein neigt dazu, im Laufe der Jahre an den Kanten abzusplittern, wenn er viel mit Feuchtigkeit in Berührung kommt. Dafür ist er nicht so teuer wie Naturstein, widerstandsfähiger als Holz und optisch schöner als Metall.

Ich finde, das Hochbeet ist toll geworden. Was meinst du? Hast du Fragen oder Tipps? Schreib mir doch einfach einen Kommentar und sei gespannt, wie es im 2. Teil meines Projektes weitergeht! Bis dahin, deine

Unterschrift illy

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